Als erste deutsche Stadt stellt Hamburg eine Urban-Air-Mobility-Strategie vor, die einen Rahmen für den Einsatz von Drohnen und unbemannten Luftfahrtzeugen im städtischen Raum definiert. Der Strategieprozess wurde von der Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation initiiert und gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung entwickelt, eng begleitet vom Luftfahrtcluster Hamburg Aviation und dem Drohnennetzwerk Windrove.
Ziel ist es, Region Hamburg bis 2030 zu einem Leitstandort für UAM-Anwendungen zu machen.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) kündigte zum Auftakt der Robotikmesse XPONENTIAL einen neuen Gesetzesentwurf an, der die Nutzung kommerzieller Drohnen vereinfachen und bürokratische Hürden abbauen soll.
In U-Spaces sollen Lufträume festgelegt werden, die den Einsatz bemannter und unbemannter Luftfahrzeuge gleichzeitig und sicher ermöglicht. Dafür sollen zuerst Teststrecken eingerichtet werden, eine davon soll schon bald in Berlin entstehen. Weitere Teststrecken sind in der Lausitz, Ingolstadt, Hamburg und NRW geplant. Nach erfolgreichen Tests sollen ab 2028 bereits geografisch eng begrenzte Advanced-Air-Mobility-Betriebe ausgewiesen werden.
Die im Oktober 2025 von der Bundesregierung beschlossenen Änderungen im Luftsicherheitsgesetz sind nun in Kraft getreten.
Damit weiten sich die Befugnisse der Streitkräfte zur Abwehr illegaler Drohnen aus. Die Streitkräfte dürfen künftig die Landespolizeien unterstützen und dabei als letztes Mittel Waffengewalt anwenden, insofern die Gefahrenabwehr nicht oder nur unter erheblichen Schwierigkeiten möglich ist.
Außerdem wird das Verfahren zur Entscheidung über den Einsatz der Streitkräfte zur Abwehr von Drohnen vereinfacht und beschleunigt. Ab sofort obliegt die Entscheidung dem Bundesverteidigungsministerium, die Erfordernis einer Entscheidungsfindung mit dem Bundesministerium des Innern entfällt.
Zudem steht das unberechtigte und vorsätzliche Eindringen auf Flughafengelände ab sofort unter Strafe, vormals wurde dieses lediglich ein Bußgeld erhoben.
Die Luftfahrtinnovation geht in die nächste Runde: Der nächste Förderaufruf im Luftfahrtforschungsprogramm des Bundes LuFo wird im Frühjahr 2026 erwartet. Aus diesem Anlass lädt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) Sie herzlich zur Informationsveranstaltung LuFo Info Day ein. Dieser wird am 23.04.2026 von 12:30 bis 18:30 Uhr mit einer anschließenden Möglichkeit zum Networking stattfinden.
In der gemeinsamen Veranstaltung des BMWE und des Projektträgers Luftfahrtforschung bereiten wir Sie optimal auf eine Beteiligung am Förderprogramm vor, informieren über den Förderprozess sowie die aktuelle Ausschreibung, die Neuigkeiten im Verfahren sowie über die Ziele des LuFo-Programms. Außerdem geben wir einen Überblick über die thematischen Schwerpunkte in LuFo VII-2.
Der LuFo Info Day ist als hybride Veranstaltung geplant. Vor Ort wird es im Gebäude des Projektträgers Luftfahrtforschung in Berlin stattfinden. Sie haben jedoch auch die Möglichkeit, digital teilzunehmen.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Website zum LuFo Info Day: LuFo Info Day 2026
Mit 1,6 Milliarden Euro unterstützen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gemeinsam mit dem Europäischen Investionsfonds (EIF) technologiegetriebene Start-ups.
Die Partnerschaft wird mit der „EIF German Equity“ Programmlinie weiter ausgebaut. Durch ihre Branchenoffenheit umfasst sie Themen wie Künstliche Intelligenz, datengetriebenen Anwendungen, FinTech, Digitalisierung und industrielle Innovation bis hin zu Energie-, Produktions- und Life-Science-Technologien.
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat einen neuen Förderaufruf mit dem Titel „Drohnengestütze soziotechnische Innovationen und Geschäftsmodelle für klimafreundliche Mobilität und nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung“ im Rahmen des Transformationsclusters Soziale Innovationen für nachhaltige Städte veröffentlicht.
Mit diesem Aufruf setzt das Ministerium die in der Hightech-Agenda Deutschland angekündigte Förderung von Transformationsclustern zu klimafreundlichen Drohnen-Anwendungen an. Ziel des Aufrufs ist es, Forschung zu fördern, die sich mit der Fragestellung beschäftigt, inwiefern soziotechnische Innovationen, die auf UAS (unmanned aircraft systems – unbemannte Flugsysteme) basieren, zu einer klimafreundlichen urbanen und regionalen Mobilität sowie nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung beizutragen.
Das Luftfahrtbundesamt will mit dem Verfahren „FastFlight“ die Erteilung von Betriebsgenehmigungen für UAS-Betreiber in der speziellen Kategorie vereinfachen. Gemeinsam mit europäischen Partnern wurde hier ein neues AMC entworfen, welches das Verfahren vereinfachen soll.
Das BMWE veröffentlicht die Broschüre „Die Zukunft der Luftfahrt gestalten – Innovationen in 30 Jahren Luftfahrtforschungsprogramm des Bundes“. Hierin informiert das Wirtschaftsministerium über das Luftfahrtforschungsprogramm LuFo, das Unternehmen in Deutschland dabei unterstützt, das Fliegen sicherer, effizienter sowie umwelt- und klimaverträglicher zu machen. Anhand von verschiedenen Forschungsprojekten werden die Erfolge des LuFo verdeutlicht.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) hat die Neuausrichtung seines Luftfahrtforschungsprogramms LuFo vorgestellt. Gemeinsam mit der Luftfahrtbranche wurden 10 Handlungsfelder für eine zukunftsfähige Luftfahrtforschung erarbeitet. Sie formulieren die wesentlichsten Ziele und Maßnahmen für eine innovationsstarke und nachhaltige Luftfahrt und bilden das neue Leitbild der Luftfahrtforschung in Deutschland.
Die Neuausrichtung wurde digital auf der Website des Luftfahrtforschungsprogramms unter www.luftfahrtforschungsprogramm.de/forschung veröffentlicht, um sie in regelmäßigen Abständen den Bedingungen des technologischen Wandels anzupassen.